Abbruch der Fahrprüfung

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Die praktische Fahrprüfung darf nur in folgenden Situationen vorzeitig abgebrochen werden:

  • Wenn der Kandidat durch seine Verhaltensweise (Verletzung von grundlegenden Verkehrsregeln) andere Verkehrsteilnehmer auf schwere Weise gefährdet hat oder eine solche Situation nur durch das Eingreifen des neben dem Kandidaten Sitzenden verhindert werden konnte. Dieser Abbruchgrund setzt ein derart krasses Fehlverhalten des Kandidaten voraus, dass eine schwere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer entweder bereits verschuldet oder nur durch einen Fahrlehrereingriff noch verhindert werden konnte. Eine bloß abstrakte Gefährdung reicht nicht aus.

  • Wenn sich diese Gefährdung konkret ausgewirkt hat (Zusammenstoß).

  • Wenn berechtigte Zweifel an der gesundheitlichen Eignung bestehen. Der Fahrprüfer kann die Abnahme der praktischen Prüfung ablehnen, wenn der Kandidat körperlich nicht in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug sicher zu lenken (z.B. behindernder Gipsverband).

  • Bei begründetem Verdacht einer Beeinträchtigung z.B. durch Alkohol, Drogen, Medikamente etc. des Kandidaten ist die Prüfung vorzeitig abzubrechen und der Verdacht auf dem Prüfungsprotokoll zu begründen.

  • Der Fahrprüfer kann die Abnahme der Prüfung auch dann ablehnen, wenn die dem Kandidaten von der Behörde auferlegten Sehbehelfe, Sitzpolster, etc. bei der Prüfungsfahrt nicht verwendet werden. Dem Kandidaten ist zunächst die sofortige Verwendung aufzutragen. Sind derartige Behelfe nicht vorhanden, ist die Abhaltung der Prüfung abzulehnen.

  • Wenn der Kandidat es verlangt: Es kommt mitunter vor, dass der Kandidat selbst den Abbruch der Prüfung verlangt. Dies kann zum einen durch die Stresssituation begründet sein oder der Kandidat erkennt selbst, dass er noch nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug in Eigenverantwortung im Verkehr sicher zu lenken. Verlangt der Kandidat während der Prüfung einen Abbruch, ist dieser Abbruch als negatives Ergebnis zu werten und auf dem Prüfungsprotokoll unter Angabe der Uhrzeit und des Abbruchgrundes einzutragen.

  • Wenn der Kandidat bei Prüfungen der Klasse A im verkehrsfreien Raum stürzt oder so schwere Fahrfehler begeht, dass seine persönliche Sicherheit beim Fahren im Verkehr gefährdet erscheinen muss.

  • Zusätzlich ist die praktische Fahrprüfung abzubrechen, wenn dem Kandidaten nicht zugemutet werden kann, die Fahrt wegen eines unvorhergesehenen Ereignisses, wie etwa unverschuldeter Unfall, Witterungseinflüsse, Fahrzeugdefekt, ... fortzusetzen. Im diesem Fall kann der Kandidat bei der nächsten praktischen Prüfung verlangen, dass die bereits positiv absolvierten Teile der vorangegangenen Prüfung angerechnet werden.

  • Keinesfalls darf die Prüfung vorzeitig beendet werden, nur weil der Kandidat bereits so viele Fahrfehler begangen hat, dass er die Prüfung nicht bestehen wird. Der Fahrprüfer hat ein Gesamturteil über das Fahrverhalten des Kandidaten abzugeben.

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